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„Future Office - Welchen Einfluss hat Social Media auf den Arbeitsplatz der Zukunft?"



Unternehmen stehen heute vor großen Herausforderungen in der IT und die wachsende Bedeutung von Social Media ist nur ein Aspekt. Welchen Einfluss das Web 2.0 auf die Arbeitswelt hat und wie man damit umgeht, zeigte Philipp Rosenthal, Head of Service Design und Future Office beim IT-Dienstleister Tieto, im Rahmen des letzten Maisberger Marketing Circles. Seine Definition von Enterprise 2.0 ist folgende: „Ein Unternehmen, das Social Media Techniken bewusst einsetzt und vor allem auch lebt. Und das außerdem versteht, welchen Wert User Generated Content und die Vernetzung von Talent haben kann.“






 


Zu Beginn des Vortrags räumte Rosenthal gleich mit der weit verbreiteten Meinung auf, dass Social Media nur etwas für sehr junge Leute sei: Denn aktuelle Zahlen belegen, dass Twitter hauptsächlich von Personen im Alter von 25 bis 55 genutzt wird und die meisten Facebook-User in den USA über 25 sind. Unternehmen kommen also nicht darum herum, sich mit den neuen Formen von Kommunikation und Zusammenarbeit auseinanderzusetzen, da sich dadurch die Verhaltensweisen der Mitarbeiter grundlegend ändern. „140 Zeichen-Nachrichten – das ist effiziente Kommunikation“, brachte Rosenthal die Vorteile auf den Punkt. 






 


Besonders spannend fanden die Teilnehmer die Live-Demonstration von Future Office – in Form des Tieto Intranets. Denn das Unternehmen hat das Konzept selbst getestet und verfeinert. So nutzt Tieto heute beispielsweise Unified Communications, Microsoft SharePoint, Blogs und Wikis für die einfache Zusammenarbeit und weltweite Vernetzung der 16.000 Mitarbeiter. Browser-basierte Services, die einem modernen Standard entsprechen, vereinfachen z.B. die Nutzung des Tieto ERP-Systems – ein wesentlicher Baustein für Mitarbeiterzufriedenheit. Wie gewinnbringend der Einsatz dieser Technologien sein kann, zeigte Rosenthal anhand der allein eingesparten Reisekosten für interne Zwecke: Dank einer konsequenten Umsetzung sanken die Ausgaben um ca. 25 Prozent.






 


Abschließend diskutierte die Runde lebhaft, wie man solche Maßnahmen am besten umsetzt und für wen sie geeignet sind. Schnell war man sich einig, dass dafür ein Wandel in der Unternehmenskultur notwendig ist und das Management als Vorbild dienen muss. Dass außerdem eine interne Marketing-Kampagne und ein Verständnis für behutsames Change Management hilfreich sind, konnte Rosenthal aus eigener Erfahrung bestätigen.