Motivation statt Frust - Interne Kommunikation ist auch Chefsache - Maisberger

Interne Kommunikation

Motivation statt Frust

Vertrauen braucht Transparenz und Engagement

Interne Kommunikation ist auch Chefsache. Im optimalen Fall stehen Mitarbeiter der Führungsebene vertrauensvoll gegenüber und identifizieren sich mit ihrem Unternehmen. Doch Vertrauen braucht Transparenz und Engagement. Auch in schwierigen Situationen haben Mitarbeiter dann Motivation zum Arbeiten

Was also soll interne Kommunikation leisten? Oder fast noch wichtiger: Was soll sie nicht tun? 

  • Der erste Fehler: Schön färben. Es ist durchaus legitim, positive Faktoren hervor zu heben, aber Transparenz heißt auch Aufrichtigkeit. 
  • Zweiter Fehler: Widersprüche. Es mag etwas Abstimmung verlangen, doch die Botschaft muss einheitlich, aber nicht einförmig sein. 
  • Dritter Fehler: Alte News. Oft sehen wir, dass die Produkte aus der PR-Arbeit bei interner Kommunikation recycelt werden. Oft genug nicht einmal zeitgleich, sondern Wochen später und ohne auch nur ein bisschen aktualisiert zu werden. Das kann nur schief gehen.

Kommuniziert wird immer. Versagt die Unternehmensführung, dann werden sich die Kollegen aus Produktion, Sales oder Entwicklung anderweitig informieren – etwa an der Kaffeemaschine oder der Kantine. Hier werden Informationsbits kombiniert – oft mit ungewünschten Ergebnissen, denn der gefürchtete Flurfunk macht gerne aus kleinen Unwuchten große Katastrophen. Das Resultat: Frust und Sorge statt Motivation. 

Wir nehmen das Steuer in die Hand. Der Aufwand lohnt – für das Arbeitsklima, aber auch für den Unternehmenserfolg.